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Zeit

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7.Klasse
8.Klasse
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Datum: 2008-09-26
Details: Philosophie-Unterricht

Aufrufe: 1649

Der Begriff Zeit verändert sich mit der Zeit. Bei den Griechen bedeutete es nur Veränderung (wenn sich nichts verändert, kann man die Zeit nicht wahrnehmen). Die Griechen fragten sich: Hängt die Zeit vom Menschen ab? Die Zeit ist immer ein „Hintereinander“. Es hat den Aspekt der Beweglichkeit.

  • Platon: Die Zeit sei zyklisch (wiederkehrend). Die Monate und Wochentage wiederholen sich jedes Jahr bzw. jede Woche. Zusätzliche Festtage sind auch zyklisch. Alles bleibt ähnlich.
  • Aristoteles: Zeit ist linear, z.B. das heutige Datum kommt nie wieder, die Zeit verrinnt.
  • Augustinus: die Zeit ist subjektiv. Jeder von uns ist ein Individuum und nimmt Zeit subjektiv verschieden wahr. Jeder erlebt derzeit den Augenblick in der Gegenwart. Das meiste, was wir jedoch als Zeit empfinden, ist die Vergangenheit – Erinnerung. Zeit hängt also vom Erinnerungsvermögen ab, von der Gedächtnisleistung. Zukunft: Hoffnung. Es ist eine Phantasievorstellung, die eintreffen kann. Man benötigt ein Subjekt, eine Welt und eine Veränderung.
  • Immanuel Kant: Zeit ist subjektiv. Wenn jemand geboren wird, ist das Gehirn nicht leer. Für dieses gibt es schon zwei Kategorien: Raum & Zeit. Wir ordnen alles, was wir in und hinein lassen bzw. wahrnehmen, im Raum (nebeneinander) und Zeit (hintereinander). Dies ist a priori, genetisch angelegt.
    • Zeit ist eine subjektive, angeborene Vorstellung – wenn mich was interessiert, ist die Zeit kurz.
    • Zeit ist auch physikalisch, sie findet auch ohne Mensch statt. Sie verläuft gleichmäßig und dauerhaft.
    • Zeit ist historisch, in Epochen untergliedert. Immer, wenn die Menschen ihre Denkweise verändern, beginnen neue Epochen (wir sind derzeit z.B. in der Postpostmodernen).
  • Kapitalismus: Es gibt eine Einheitszeit in der Welt – sie ist notwendig für den Austausch von Waren und Objekten. Diese Zeit ist fiktiv, eine Annahme.
  • Guy Deboard: Es gibt eine Unterscheidung zwischen Arbeitszeit und Freizeit. In der Arbeitszeit wird eher Leistung (Pflicht) gefordert, während der Freizeit Konsum (Lust, Feiertage, Urlaub) zugeschrieben wird.
wissen > geografie > wirtschaftsstrukturen > nachteile
  • Geringe Löhne
  • Zurückdrängen von Gewerkschaften
  • Abschaffung sozialer Leistungen
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