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7.Klasse
8.Klasse
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Datum: 2008-09-25
Details: Geschichte-Unterricht

Aufrufe: 4152

Er war gebürtiger Korse und hatte zwei Frauen:

  1. Joséphine de Beauarnais (um 6 Jahre älter). Er ließ sich nicht von ihr scheiden, da sie in betrog, sondern da sie ihm keine Kinder schenken konnte.
  2. Erzherzogin Marie Luise, die Tochter des Kaisers Franz I. Mit ihr hatte er einen Sohn (Napoléon)

Seine Wohnsitze waren das Schloss Fontainbleau und das Schloss Malmaison (in der Nähe von Paris). Napoléon begründete den Code Napoléon = Code civile. Es ist ein Modernes bürgerliches Gesetzbuch, das durch seine Feldzüge in weiten Teilen Europas verbreitet wurde.

1795 hatte Napoléon als junger General einen Aufstand königstreuer Franzosen niederschießen lassen. Aus Dankbarkeit hat ihm das „Direktorium“ (eine Gruppe von Politikern, die die Macht nach dem Fall des Kaisers übernahmen) den Oberbefehl über eine kleine Armee in Oberitalien gegeben. Dort besiegte er Habsburger Truppen und verfolgte die Zurückweichenden bis nach Leoben. In Leoben wurde dann 1797 der Friede von Leoben geschlossen. Durch dieses Ereignis wurde er zum Helden in Frankreich.

1798 begann Napoléons Ägypten-Feldzug. Er entfachte das Interesse am antiken Ägypten und begründete die „Ägyptologie“. Einer seiner Soldaten fand den „Stein von Rosette“ (Basaltsein), der zur Entzifferung der Hieroglyphen beitrug. Das Entziffern gelang dann 1822 Francois Champollion.

Ebenfalls 1798 schlug der englische General Nelson die französische Flotte in Ägypten vernichtend. 1799 kam Napoléon durch einen Staatsstreich (Stürzung des Direktoriums) an die Macht und wurde Konsul. Fünf Jahre später krönte er sich selbst zum Kaiser der Franzosen in der Notre Dame. Sein Ziel: die Unterwerfung Europas.

1805 gab es die Drei-Kaiser-Schlacht bei Austernitz (im Norden Wiens): Ein russischer Zar, der österreichische Kaiser und Napoléon. Letzterer besiegt die beiden anderen, so werden Vorarlberg, Tirol und Bayern an Frankreich angeschlossen. Im selben Jahr fand die Schlacht bei Trafalgar (Spanien) statt. Wieder siegte Nelson über die spanisch-französische Flotte, stirbt aber. Ein Jahr später endete das Heilige Römische Reich und die Deutschen Fürsten schließen sich im Rheinbund zusammen, welcher sich mit Napoléon verbündet. Damals war Franz I. der Kaiser.

  • 1809: Schlacht bei Aspern (heute ein Stadtteil von Wien). Erzherzog Karl schlug Napoléon erstmalig. Wenige Wochen später in Deutsch-Wagram wurde er jedoch besiegt. Der Tiroler Freiheitskampf fand außerdem in diesem Jahr statt. Andreas Hofer führte ein Bauernheer an. Die Tiroler wehrten sich gegen die Herrschaft Bayerns. In drei Schlachten am Bergisel (Innsbruck) gelang die Befreiung Tirols, der ausgehandelte Friedensvertrag (Friede von Schönbrunn) jedoch bestätigte die Abtretung Tirols an Bayern. In einer neuen Schlacht verlor Hofer und ergriff die Flucht. Sein Versteck wurde verraten, er kam vor ein französisches Gericht und wurde erschossen.
  • 1812: Russlandfeldzug. Als Russland die Kontinentalsperre Englands, griff Napoléon das russische Reich an (nach der Seeschlacht bei Trafalgar 1805 verbot Napoléon, britische waren auf dem Kontinent einzuführen, um die britische Wirtschaft zu ruinieren). Die „Grand Armée“ drang bis nach Moskau vor (die Grand Armée war die größte überhaupt und bestand nicht nur aus Franzosen). Die Russen setzten Moskau in Brand, dadurch hatte Napoléons Armee keine Winterquartiere, keine Vorräte und der Rückmarsch war eine Katastrophe. Durch Hunger, Kälte gab es viele Tote (Wekr vom Russen Leo Tolstoi: „Krieg und Frieden“ – Roman).
  • 1813: Völkerschlacht bei Leipzig. Napoléon erleidet eine Niederlage gegen verbündete österreichische, preußische und russische Truppen und wird auf die Mittelmeerinsel Elbra verbannt.
  • 1814 bis 1815: Verbannung
  • 1815: Rückkehr während des Wiener Kongresses („Herrschaft der 100 Tage“), bis er dann in der Entscheidungsschlacht bei Waterloo (Belgien) verlor (gegen das Heer, das die Großmächte bereitstellten). Ein britischer Feldherr war damals Wellington. 1815 wurde Napoléon wieder verbannt (diesmal auf die Atlantik-Insel St. Helena).
  • 1821: Tod auf St. Helena.
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