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Krise Frankreichs (Ludwig XVI)

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7.Klasse
8.Klasse
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Datum: 2008-06-23
Details: Geschichte-Unterricht
Aufrufe: 3433

Er war mit Marie Antoinette verheiratet. In Frankreich schien die Zeit seit Ludwig XIV. still zu stehen, die französischen Könige ignorierten die internationale Entwicklung, längst fällige Reformen, wie sie in den österreichischen Ländern durch Maria Theresia durchgeführt wurden, blieben hier aus.

1774 bestieg Ludwig XVI. im Alter von 20 Jahren den Thon. Die Franzosen setzten große Hoffnungen in ihm, doch vergeblich. Mit seiner Herrschaft verschlechterte sich die Lage Frankreichs weiter:

  • Hohe Kosten durch den Krieg (amerikanischer Unabhängigkeitskrieg)
  • Verschwenderisches Leben des Königs und des Hofstaates (Man führte ein Luxusleben in Versailles)
  • Missernten und Viehseuchen – Hungersnot
  • Die Franzosen haben nach dem Krieg die Situation in Amerika verfolgt und wünschten sich ebenfalls bürgerliche Freiheit, Gleichheit und religiöse Toleranz

Die Staatsfinanzen waren so zerrüttet, dass der Staat bankrott war. Die Regierung konnte die Krise nicht mehr alleine bewältigen. 1789 wurden die Generalstände (Vertreter aller 3 Stände) einberufen – zum ersten Mal seit 175 Jahren. Der 3.Stand setzte durch, dass sie so viele Vertreter wie die beiden anderen Stände zusammen entsenden konnten.

Die Abgeordneten brachten Beschwerdehefte mit Wünschen und Beschwerden des Volkes mit. Ein Drittel des zweiten Standes war bereit, mit dem dritten Stand zusammen zu arbeiten. Ein wichtiger Vertreter des dritten Standes war Graf Mirabeau, ebenso wie Marquis La Fayette oder Erzbischof Talleyrand.

Nach wochenlanger fruchtloser Diskussion erklärte sich der dritte Stand zur Nationalversammlung – also zur alleinigen Vertretung des französischen Volkes (17. Juni 1789).

Nun wurde auch die Bevölkerung von Paris aktiv. Sie bewaffneten sich und stürmten am 14.Juli. 1789 die Bastille (Staatsgefängnis). Heute ist der 14.Juli der französische Nationalfeiertag.

Gleichzeitig gab es eine bäuerliche Revolution. Die Bauern haben sich bewaffnet, Adelige misshandelt und ermordet. Hohe Staatsbeamte wurden auch ermordet. Die Bürger ließen ihren Hass aus. Als Anfang Oktober 1789 das Brot in Paris knapp wurde (Brot erreichte Rekordpreise), marschierten Frauen und Männer nach Versaille, um die königliche Familie nach Paris zu holen. Marie Antoinette äußerte sich zu diesem Ereignis: „Ich weiß nicht, was die Leute wollen. Wenn sie kein Brot haben, sollen sie Kuchen essen.“

Der Protestspruch der Franzosen lautete „Libertè, Egalitè, Fraternitè“ (Freiheit, Gleichheit, Bürgerlichkeit).

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