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Investiturstreit

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7.Klasse
8.Klasse
Details
Datum: 2007-10-09
Details: Geschichte-Unterricht
Aufrufe: 4157

Die Investitur bedeutet die Einsetzung geistlicher Würdenträger. Der Investiturstreit ist ein Kampf zwischen Kaiser und Papst oder geistlicher und weltlicher Gesellschaft. Während der Wende vom 9. auf das 10. Jahrhundert verfiel das Papsttum, da es einige Streitpunkte gab:

  • Laieninvestitur: Einsetzung von Klerikern durch Laien
  • Simonie: Kauf geistlicher Ämter. Leute mit viel Geld konnten so geistliche Ämter kaufen und trotz diesem ausschweifend leben.
  • Zölibat: Die geforderte strenge Einhaltung war nicht gegeben.

Der Konflikt entstand als Gregor VII Papst wurde. Auf das päpstliche Verbot der Laieninvestitur reagierte Heinrich IV (damals Kaiser) mit der Absetzung des Papstes. Dieser schloss daraufhin den Kaiser von der Kirche aus (Kirchenbann). Als Reichsfürsten dem Kaiser mit Absetzung drohten, ordnete dieser ein Treffen mit dem Papst an. Sie trafen sich auf der Burg Canassa (Toskana). Nachdem er 3 Tage Buße tat (er musste barfuß  und im Büßenhemd draußen – im Winter – herumgehen), verzieh ihm der Papst. In folgenden Verhandlungen ging der Kaiser auf die Forderungen des Papstes ein und wurde wieder in die Kirche aufgenommen. Man nennt auch heute noch Handlungen die sich selbst demütigen um die Verzeihung eines anderen zu erlangen „Canossa-Gang“. Nachdem beide gestorben waren, ging der Kampf weiter, bis er 1122 im Wormser Konkordat durch einen Kompromiss beigelegt wurde: Die Äbte und Bischöfe werden in Gegenwart des Kaisers oder seines Stellvertreters gewählt.

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