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7.Klasse
8.Klasse
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Datum: 2007-10-09
Details: Geschichte-Unterricht
Aufrufe: 7002

Der Name hat sich aus „Ostarrichi“ entwickelt und wurde zum ersten Mal 996 in einer Schenkungsurkunde erwähnt.

Im 9. Jahrhundert fielen die Magyaren (ein Reitervolk aus dem Osten) in Europa ein und stießen bis nach Frankreich vor. König Otto I konnte sie stoppen und besiegte sie endgültig auf der Schlacht auf dem Lechfeld (955). Daraufhin ließen sie sich in Ungarn nieder und sind die Vorfahren der heutigen Ungarn geworden. Otto I gab die wieder zurückgewonnenen Länder als Lehen in die Hand der Babenberger. 976 wurde Leopold I mit einem Teil des heutigen Niederösterreichs gelehnt. Damit beginnt die Geschichte Österreichs.

Unter ihm und unter seinen Nachfolgern wurde das Land durch Ehen, Erben und Kämpfe erweitert. Die wichtigsten Babenberger waren:

  • Leopold III - „der Heilige“,, da er viele Stiftungen an die Kirche weitergab
  • Heinrich II - „Jasomirgott“, da er angeblich immer „Jasomirgott, helfe“ sagte; er erhielt als erster Babenberger 1156 von Kaiser Friedrich Barbarossa das Herzogtum Österreich und wurde vom Marktgrafen zum Herzog erhoben („Privilegium minus“). Es gab Bestimmungen:
    • Die Herzogswürde ist in sowohl männlicher als auch weiblicher Linie erblich. Bei Kinderlosigkeit wird der Nachfolger selbst vorgeschlagen.
    • Der Herzog war der oberste Gerichtsherr. Er musste nur an Kriegen seines Reiches teilnehmen, die an den Grenzen des Herzogtums stattfanden.
  • Leopold V – Dieser wurde mit der Steiermark von Herzog Ottokar IV im Vertrag „Georgenberger Handfeste“ (1186) belehnt. Er wurde außerdem durch einen Streit mit dem englischen König Richard Löwenherz berühmt: Am 3. Kreuzzug beleidigte der König den Herzog. Als sich der britische König auf der Heimreise befand, erlitt er Schiffbruch und musste den Landweg durch Österreich nehmen. In der Nähe von Wien wurde er erkannt und auf der Burg Dürnstein (in der Wachau) gefangen gehalten. Sein Treuer Diener, Sänger Blondel, machte sich auf die Suche nach seinem Herrn und fand ihn, da er plötzlich einen Antwortgesang vernahm. Die Engländer mussten Lösegeld zahlen, damit ihr König wieder frei kam. Mit dem Geld wurde unter anderem Wiener Neustadt gegründet.
  • Leopold VI – Unter ihm gab es eine Blütezeit der Babenberger
  • Friedrich II – „der Streitbare“: Unter ihm gab es zahlreiche Konflikte, er findet den Tod in einer Schlacht gegen Ungarn. So endet die Babenbergerzeit.

Nach einer kaiserfreien Zeit (Interregnum) kamen die Habsburger an die Macht, sie blieben bis zum Vertrag von Versailles (1918) an der Macht.

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